Das IOC verbietet alle Rio-Boxer von den Olympischen Spielen 2020 in Tokio

Das IOC verbietet alle Rio-Boxer von den Olympischen Spielen 2020 in Tokio

Das Internationale Olympische Komitee hat entschieden, dass alle an der Durchführung der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janiero beteiligten Boxbeamten, Schiedsrichter und Richter, nicht an den kommenden Spielen 2020 in Tokio teilnehmen dürfen.

Insgesamt 36 Richter und Schiedsrichter wurden nach diesen Spielen 2016 suspendiert, während die International Boxing Association den Vorwürfen nachging, dass die Kämpfe gefixt wurden. Die AIBA gelangte schließlich zu dem Schluss, dass die offiziellen Ergebnisse von Kämpfen, von denen einige höchst fragwürdig waren, nicht beeinträchtigt wurden, und empfahl, dass jeder Beamte von Fall zu Fall wieder eingestellt werden sollte.

Die IOC-Taskforce scheint jedoch keine dieser Personen ansprechen zu wollen, da sie alle für die Spiele in Tokio nicht zugelassen sind.

"Das Hauptziel der IOC Boxing Task Force ist es, sicherzustellen, dass die Mission der Durchführung von Veranstaltungen erfüllt wird, wobei die Boxer an erster Stelle stehen und transparente und glaubwürdige sportliche Ergebnisse sowie faires Spiel erzielt werden", sagte Morinari Watanabe, Vorsitzender der Boxing Task Force.

Um für mehr Transparenz zu sorgen, werden nun alle Richter und Schiedsrichter aus einem Pool von AIBA-zertifizierten Beamten ausgewählt, die dann überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie die Auswahlkriterien erfüllen. Das vollständige Auswahlverfahren wird nach Angaben des IOC unter unabhängiger Aufsicht durchgeführt.

Und schließlich kündigte das IOC an, dass die Punktzahlen der Richter am Ende jeder Runde während der Olympischen Qualifikationswettbewerbe und der Olympischen Spiele selbst öffentlich angezeigt werden. Ich bin mir sicher, dass dies mindestens eine willkommene Ergänzung sein wird.

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